Garantieverlängerung Perfect Car

Hallo,

Nach dem langen Kampf, den ich gegen das Nageln meines Benziners geführt habe, möchte ich noch mal einen Artikel über diese Garantieverlängerung von Audi schreiben. Es handelt sich dabei um ein Versicherung, die entweder Perfect Car Pro, oder bei älteren Wagen nur noch Perfect Car heißt.

Es handelt sich dabei um zwei verschiedene Tarife, die unterschiedlich hohen Schutz bieten. Welcher angeboten wird hängt vom Kilometerstand und dem Alter des Wagens ab. So sehr unterscheiden sich die Policen nicht, solange der Wagen noch jünger ist sind etwas mehr Teile abgedeckt. Details sollte man bei Audi erfragen, man hat aber ohnehin kein Wahl, außer ja oder nein.

Der Charakter beider Tarife ist in dem Sinne gleich, dass mit steigender Laufleistung und Alter auch die Selbstbeteiligung steigt. Wenn die Versicherung leistest, so werden immer alle Arbeitsstunden bezahlt, das Material nur zum Teil. Man startet mit 70%, die von der Versicherung bezahlt werden, später sind es dann 40%. Das sind nur ungefähre Werte, um die Idee zu vermitteln. Beim mir werden aktuell 50% gezahlt, das weiß ich sicher, weil ich die Versicherung ja nun gerade in Anspruch genommen habe.

Bevor die Versicherung leistet, kommt aber erst eine Zitterpartie. Die zahlt nämlich nur dann, wenn auch ein Teil defekt ist, das abgedeckt ist. Abgedeckte Teile sind genauestens in den Bedingungen aufgelistet. Die wichtigen Teile des Motors sind dabei, wie zum Beispiel der Nockenwellenversteller und die Steuerkette. Will man in den Genuss der Leistung kommen, muss also ein Teil getauscht werden, das auch gedeckt ist. Bis das defekte Teil, bzw. der Defekt, gefunden ist, kann man nicht sagen, ob die zum Finden des Fehlers aufgewendeten Stunden gedeckt sind. Das finde ich etwas unschön und hier muss man aufpassen.

Am besten macht man das so, dass man in den Wisch mit aufnehmen lässt, dass man angerufen wird, wenn eine bestimmte Kostengrenze überschritten wird, zum Beispiel 150 Euro. Dabei sollte man damit rechnen, dass die nach dem Anruf auch noch Zeit brauchen, alles wieder zusammen zu setzten. Über das Verständnis dieser Kostengrenze sollte man also auch mit dem Mitarbeiter sprechen.

Um die Versicherung abzuschließen muss man übrigens alle Inspektionen gemacht haben. Fehlende kann man nachholen, dann ist man auf jeden Fall ein sogenannter Quereinsteiger. Es gelten dann für Leistungen drei Monate Karenz. Die Antwort auf die Frage, seit wann sich ein bestimmtes Problem zeige, sollte also klar sein.

In jedem Fall ist die Versicherung teuer. Das ist der Typische Charakter von Versicherungen, man spart damit für gewöhnlich kein Geld, sondern deckt ein Risiko. Das Risiko ist in dem Fall das besonders teurer Reparaturen, etwa so etwas wie ein Motor Platzer. Für mich hat sich diese Versicherung jetzt nur gelohnt, wenn ich dieses Jahr noch mal was machen lassen, aktuell bin ich etwa Pari. Dafür hatte ich bei diesem ominösen Laufgeräusch aber auch die Sicherheit, noch mehr machen zu lassen, ohne arm zu werden.

Karl

Dreiste Master Card Phishing Mails

Hallo,

heute Morgen fand ich ein Mail in meinem Postfach, die ich tatsächlich erst zwei Mal lesen musste, bis ich sicher war, das es sich im Phishing handelt. In der Mail wurde mitgeteilt, dass ich auf eine Bekanntgabe vor zwei Wochen nicht reagiert hätte und dass nun meine Karte gesperrt wäre:

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Karl,

Wir teilen ihnen die vorübergehende Sperrung ihrer Kreditkarte mit.
Aufgrund der neuen Sicherheitsbestimmungen, die am 12.01.2012 in Wirkung traten, sind wir verpflichtet die erforderlichen Schritte zur Aktualisierung der Sicherheitsmaßnahmen einzuleiten.

Aus unseren Dokumenten ist zu entnehmen, dass bei ihnen diese erforderlichen Schritte bisher ausblieben. Wir schließen das Einstellen der Möglichkeit zur Nutzung der Kreditkarte bei dem Ausbleiben des Sicherheitsprozesses nicht aus.

Die Durchführung dieses Sicherheitsprozesses ist auf der Webseite von Mastercard möglich. Danach bleibt der Funktionsumfang ihrer Kreditkarte erhalten. Der Prozess ist kostenlos und dient ausschließlich ihrer Sicherheit.

Der Link Authentifizierung ist weiter unten aufgeführt.

Nachdem die Mitarbeiter ihre Anfrage bearbeitet haben, ist der Prozess komplett abgeschlossen. Sollten Probleme auftreten, setzen wir uns mit ihnen in Verbindung.

http://www.mastercard.com/kunden/verification/costumer?kunde=Karl

Weitere Informationen befinden sich auf unserer Webseite .

Viel Vergnügen mit ihrer Mastercard und einen schönen Tag wünscht ihnen :

Wolfgang Kirchner ( Mitarbeiter der Abteilung f r Kundensicherheit und Kundenbetreung )

MasterCard Europe

Kundenservice / Mastercard Security
Lindauplatz 2-14
60550 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon: +49 (0)13 91 12 222 0
Telefax: +49 (0)12 44 16 333 13
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Die Mail hatte ein perfektes äußeres mit schönen Bildern und kam auch von einer seriös wirkenden Adresse, datenschutz@mastercard-deutschland.de. Zwar ist das eine .de Domain, aber keinesfalls die echte Mastercard Domain, diese lautet nämlich www.mastercard.com/de/.

Außerdem war auch ein Link in der Mail, der augenscheinlich auf die Domain www.mastercard.com führt. Geht man jedoch mit der Maus über den Link, kann man unten in der Statuszeile von Outlook sehen, dass der Link tatsächlich auf www.sicherheits-hinweis.net zeigt. Der Text eines Links kann sich vom tatsächlichen Inhalt unterscheiden und natürlich kann man eine Domain als Linktext angeben, während das tatsächliche Ziel des Links ein ganz anderes ist. Klickt man drauf hat man sich vielleicht gleich einen Trojaner eingefangen, je nachdem welchen Browser man verwendet und was man an Sicherheitssoftware auf seinem Rechner hat.

Ließt man den Text der Mail mal genauer, so muss einem eigentlich auch klar werden, dass so ein grammatikalischer Schwachsinn wohl kaum von Mastercard verschickt wird, schon gar nicht um 5 Uhr Morgens am Sonntag. Es sind diverse Patzer drin, die einem Muttersprachler auffallen sollten. Es fehlen Komata, es gibt hölzerne Formulierungen und auch grammatische Fehler. Ein Ausländer wird aber eventuell gar nicht bemerken.

Tatsächlich überliest man aber auch als Muttersprachler solche Kleinigkeiten ganz schnell. Beim ersten Lesen ist mir das überhaupt nicht aufgefallen, ich bin erst bei dem Link stutzig geworden, auf den man besser gar nicht erst klicken sollte. Selbst wenn auf der Seite dort keine Schadsoftware auf einen wartet, so wird man dort mit Sicherheit aufgefordert, seine Kartennummer und Passwort oder PIN anzugeben. Auch wenn man das nicht macht, so wird doch der Besuch der Seite bereits registriert.

Outlook versucht übrigens schon beim Abrufen der Mail grafische Inhalte herunterzuladen, fragt aber nach, ob dies erfolgen soll. Ein Webmail Account läuft über den Browser, der diese Abfrage nicht macht, so werden die Inhalte einfach direkt angezeigt. Auch diese laden und Anzeigen eines bestimmten Bildes, welches Teil der eMail Darstellung ist, kann bereits registriert werden. Jede Phishing Mail kann ein eigenes Bild zugewiesen bekommen, so dass man über das geladene Bild genau nachvollziehen kann, welche eMail Adresse dazugehört und somit aktiv ist. Das alleine ist keine Gefahr, kann aber zu erneuten Phishing Versuchen führen.

Also Augen auf beim Eierkauf. Phishing Mails kann man übrigens an stopit@mastercard.com weiterleiten. Ich habe das gemacht und hoffe man kümmert sich darum…

Karl

Abschreibung KFZ

Hallo,

vor dem Jahreswechsel hatte ich mich noch mal kurz mit Abschreibungen befassen müssen. Meine Frau schreibt ihren Wagen ab und will man einen Dienstwagen abschreiben, bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten, den Anteil privater Nutzung abzugelten: Pauschal oder nach Fahrtenbuch.

Während man pauschal abschreibt, können die tatsächlichen Kosten abgerechnet werden, also Benzin, Reparaturkosten und so weiter. Über die sogenannte 1% Regelung wird dabei die private Nutzung abgegolten.

Benutzt man die Fahrtenbuchmethode, können die tatsächlichen Kosten abgerechnet werden. Welcher Anteil dann absetzbar ist wird aber anhand des Verhältnisses zwischen dienstlichen und privaten Kilometern genau berechnet und eben nicht pauschal abgegolten. Wer also wirklich viel dienstlich fährt ist mit der Fahrtenbuchmethode besser gestellt.

Bei meiner Frau enden aber nun die Abschreibungen dieses Jahr im April. Selbstverständlich kann man weiterhin die 1% oder die Fahrtenbuchmethode verwenden, um tatsächliche Kosten abzusetzen. Darauf kann man aber auch verzichten, dies war hier nur erforderlich, um die Abschreibung für ein dienstlich genutztes Fahrzeug zu begründen. Einfach abschreiben geht nicht, da das Finanzamt immer einen Anteil privater Nutzung unterstellt. Entweder man dokumentiert dieses Verhältnis mit einem Fahrtenbuch, oder man akzeptiert die pauschale Abgeltung, die einen hohen privaten Anteil unterstellt.

Da die Abschreibungen nun enden besteht keine Notwendigkeit mehr dieses Verhältnis zu ermitteln. Nachdem der Wagen abgeschrieben ist werden schlicht keine Kosten mehr angesetzt, somit ist auch keine Aufteilung mehr erforderlich.

Bevor es aber soweit ist wird noch mal eingekauft. Der Wagen wurde im April vor nicht ganz drei Jahren angeschafft. Die letzte Abschreibung ist also für die ersten vier Monate dieses Jahres. Dieses Jahr wird also noch einmal pauschal versteuert und es können somit tatsächliche Kosten angesetzt werden. Da werde ich uns noch neue Sommerreifen und neue Bremsscheiben kaufen.

Karl

KFZ Versicherung – Risko Falschangabe im Vertrag

Hallo,

vor einigen Tagen hatte ich ja Anstrengungen unternommen, meine KFZ Versicherung zu wechseln. Die waren auch von Erfolg gekrönt, wenn auch der Weg zum Erfolg wie meist mit Fettnäpfchen gespickt war.

Zunächst hatte ich ja das Schreiben zur Betragserhöhung erhalten. Auf diesem war kein Datum, dazu aber der Hinweis, man könnte innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Schreibens kündigen. Das Schreiben kam aber erst Ende November, somit hätte ich angeblich quasi eine Woche vor dem Jahreswechsel noch immer kündigen können. Also quasi noch eine Woche vor dem Vertragsende, bzw. der automatischen Verlängerung. Kann sein, kann auch nicht sein, ich will da auch keine Täuschungsabsicht unterstellen. Ich habe jedenfalls noch vor dem 30. November ein Einschreiben rausgejagt, schließlich geht es um über 200 Euro Ersparnis.

Die Kündigung wurde auch Ordnungsgemäß akzeptiert, der neue Vertrag flatterte inzwischen auch ins Haus. Und hier sind wir nun beim eigentlich Thema, im Anschreiben steht immer, man solle noch einmal alle Angaben prüfen.

Und das rate ich auch dringend, denn bei solchen Verträgen kann ein Formfehler den Versicherer von Pflichten entbinden. Natürlich kann ein Schreibfehler in der Postanschrift nicht zum erlöschen des Vertrags führen. In meinem Fall aber stellte sich heraus, dass ich angeblich im Öffentlichen Dienst tätig sein sollte. Dadurch war der Tarif auch 20 Euro günstiger, allerdings war auch in den Unterlagen sinngemäß folgender Passus vermerkt: Sollte man sich durch bestimmte falsche Angaben einen günstigeren Tarif verschaffen, so kann der Versicherer den ihm zustehenden höheren Beitrag, bzw. die Differenz zu diesem noch nachfordern. Zusätzlich kann man mit einer Vertragsstrafe in Höhe eines Jahresbeitrags belegt werden.

Das Risiko wären dann also knapp 400 Euro, also die Ersparnis von zwei Jahren, plus ein Haufen Ärger und Papierkram. Also lieber gleich richtig stellen. Fix dort angerufen und im Callcenter auf eher weniger Verständnis getroffen. Die Dame erklärte mir, dass mein Arbeitgeber vielleicht eben doch zum öffentlichen Dienst gehöre und es doch günstig für mich sein, da ich dann weniger Zahle.

Auch will ich mal keine Täuschungsabsicht unterstellen, sie weiß es wohl nicht besser. Auf Ihren Rat wollte ich mich aber absolut nicht verlassen und habe eine schriftliche Bestätigung verlangt. Die soll erklären, dass man Kenntnis davon hat, dass ich eben nicht im Öffentlichen Dienst arbeite. Wenn die dann den Beitrag nicht anpassen, deren Problem.

Tatsächlich habe ich nämlich entdeckt, dass ich selber aus Versehen den öffentlichen Dienst angegeben habe. So muss ich das natürlich richtig stellen, kommt dann aber keine Reaktion, so muss ich ja auch nicht unaufgefordert 20 Euro überweisen.

Karl

Nebenkostenabrechnung des Vorjahres

Hallo,

die Tage ist mir mal wieder die Nebenkostenabrechnung ins Haus geflattert. Hier kommt die Nebenkostenabrechnung des Vorjahres immer erst im Oktober an. Bei großen Objekten ist so etwas durchaus üblich, wenn auch lästig.

Denn jedes Jahr aufs Neue kann ich die Steuer noch mal anfassen und dort einige Dinge nachtragen. Als ob die nicht ohnehin kompliziert genug wäre, meine Frau ist Freiberuflerin und ich Arbeitnehmer, habe aber auch ein nebenberufliches Gewerbe. Es dauert wirklich immer Tage, für die man aber auch mit einem dreistelligen Betrag entlohnt wird, sonst würde ich das natürlich nicht selber machen.

Also jedes Mal müssen die haushaltsnahen Dienstleistungen und Handwerkerleistungen nachgetragen werden. Das ist ja noch relativ einfach, die sollten als Gesamtsumme ausgewiesen sein und kommen in ein Feld in diesem Steuerprogramm, das war es.

Aber sind auch Nachzahlungen für Heizung und Wasser fällig, wird es schon komplizierter. Da wir ein Zimmer als Büro angesetzt haben und somit auch einige Nebenkosten anhand der Quadratmeter auf diese Büro übertragen werden, muss gerechnet werden. Die Rechnung ist nun auch nicht so kompliziert, aber dazu muss ich immerhin noch für meine Frau und mich je eine Zeile in der G+V hinzufügen.

Das ganze kann man dann dem Finanzamt nur schicken, wenn man gleich nach Erhalt des Steuerbescheids Einspruch eingelegt hatte. Die Erklärung mache ich normal gleich im Januar, den Bescheid bekomme ich dann im Mai, dann Einspruch einlegen und im November die ergänzte Erklärung einreichen.

Hat man den Einspruch vergessen und stellen die sich quer, kann man darauf hinweisen, dass der Bescheid ja von deren Seite als vorläufig gekennzeichnet ist. So machen Sie es nämlich bei Gewerbetreibenden immer, endgültig werden die Bescheide erst Jahre später.

Lassen die sich darauf nicht ein und will man sich da in keinen Grabenkampf verwickeln lassen, so kann man immerhin alle Kosten, die auf so ein Büro anfallen, einfach im laufenden Jahr ansetzen. In jedem Fall dann die nach Quadratmetern umgelegten Kosten für Heizung und Wasser. Auch alles was sonst noch auf der Rechnung steht. Und letztendlich kann man auch die haushaltsnahen Dienstleistungen nach Quadratmetern umlegen und als direkte Betriebskosten absetzen.

So hätte man zwar nicht alle haushaltsnahen Dienstleistungen angesetzt, aber doch wenigstens etwas. Als direkte Betriebskosten bringen die übrigens ohnehin mehr Abzug. Haushaltsnahe Dienstleistungen werden für Privatleute nur mit 20% berücksichtigt, maximal 510 Euro.

Der Tipp für Füchse ist also, erst umlegen und Betriebskosten geltend machen, nur den Rest als haushaltsnahe Dienstleistung eintragen.

Karl

Stromanbieter Flexstrom

Hallo,

heute geht es um das Thema Stromkosten. Ich berichte mal wieder aus eigener Erfahrung. Also aufmerksam lesen, damit man es nicht selber erleben muss. Als Geschichte ist es schon haarsträubend genug.

Dass die Strompreise anständig gestiegen sind hat wohl jeder gemerkt. Verwundert hatte mich vor kurzem nur, dass auf www.verivox.de unter den ersten Treffern immer noch Angebote mit Preisen von vor zwei Jahren zu finden sind. Es ist die Firma Flexstrom, die ich gleichzeitig warne und sie weiterempfehle. Tja wie geht das?

Also vor drei Jahren sah die Welt noch anders aus, da hatte Flexstrom wirklich günstige Pakete, zum Beipiel mit 2400 kwh. Es gab einen Kundenbonus, der natürlich nur im ersten Jahr den Preis noch drückte, aber auch danach waren Sie sehr preiswert.

Nach dem ersten Jahr wechselte ich dann zu ePrimo, das war ein guter Deal und klappte auch reibungslos. Von dort wechselte ich wieder zu Flexstrom, klappte auch prima. Dort hatte ich aber nun ein deutlich kleineres Paket genommen, da unser Verbrauch in den Vorjahren nicht so hoch war. Das war ein Fehler, da meine Frau nach der Geburt sehr viel zu hause war, der Verbrauch lag dann fast doppelt so hoch.

Im Jahr nach der Geburt habe ich es dann versäumt rechtzeitig zu kündigen, das passiert mir nie wieder. Für so Sachen mache ich mir jetzt Outlook Termine. Das führte dazu, dass ich ein weiteres Jahr bei Flexstrom bleiben musste. Ich konnte zwar dann noch mal den Tarif wechseln, aber diese günstigen Pakete von einst gab es nicht mehr, als hat das fast nichts gebracht.

Das waren also zwei Teure Jahre. Das erste lag am falschen Tarif, das zweite aber daran, dass Strom allgemein sehr viel teurer wurde. Nicht nur Flexstrom hatte die Preise stark erhöht, das kann ich denen also nicht vorwerfen.

Erstaunlich finde ich aber nun schon, dass ich als Neukunde dort dermaßen günstig fahren kann, als ob die Uhr zwei Jahre zurück gedreht wurde. Folgenden Tipp kann man daraus ableiten. Den Stromanbieter sollte man jedes Jahr wechseln, niemals vergessen zu kündigen. Ein Jahr später kann man zum selben Anbieter zurück und ist wieder Neukunde, habe ich ja selber schon gemacht.

Hätte ich die Kündigung letztes Jahr nicht verpasst und hätte ich jetzt zu Flexstrom wechseln können, würde ich fast nur die Hälfte zahlen. Das wären also 305 statt 560 Euro. Also bezieht sich die Empfehlung auf die Neukundentarife und die Warnung auf die Vergesslichkeit des Menschen.

Karl

KFZ Versicherung kündigen

Hallo,

aus gegebenem Anlass möchte ich daran erinnern, den Kündigungstermin für KFZ Versicherungen nicht zu verschlafen. Aktuell ist es wieder so weit und die neuen Beitragsrechnungen flattern ins Haus. Diese sollte man unbedingt prüfen, auch wenn man schon bei einer vermeintlich sehr billigen Versicherung ist.

Und bei genau so einer sehr billigen Versicherung bin ich aktuell eigentlich schon. Bislang war ich mit der DA Direkt sehr zufrieden, jetzt schon im dritten Beitragsjahr. Günstig waren die bisher auch, ich habe jedes Jahr neu verglichen, dieses Jahr aber mit erstaunlichem Ergebnis.

Dazu sei auch bemerkt, dass unsere Schadenfreiheitsklasse natürlich zwei Mal in Folge gefallen ist. Beim ersten Mal hatte es keinen Effekt, beim Wechsel von SF7 auf SF8 tat sich bei dem Tarif nichts. Komisch, allerdings wäre ich bei anderen Versicherungen auch nur 10 Euro billiger weggekommen, also blieb alles wie es war. Beim zweiten Mal aber, also jetzt, sind wir auf SF9 gefallen und es soll 30 Euro teurer werden. Die Begründung scheint eine Verteuerung der regionalen Typenklasse zu sein, in der der Audi A3 eingestuft ist.

Da habe ich natürlich Angebote geprüft, geht ganz fix bei check24.de, aber es gibt auch noch andere Portale, die man leicht bei Google findet. Ich denke aber es wird keine Steigerung mehr drin sein. Aktuell sollen wir 510 Euro bezahlen, bei der von mir gefundenen Versicherung sollen es aber nur 350 Euro sein.

Jetzt werde ich auf jeden Fall wechseln. Erst habe ich überlegt noch ein Gegenangebot einzuholen, aber bei dem Unterschied, keine Chance, schenke ich mir. Bei der Kündigung sollte man auf jeden Fall Einschreiben ohne Rückschein verwenden. Aus einem bestimmten Grund ist das besser als mit Rückschein, so habe ich mal von einem Anwalt erfahren. Der Grund ist mir nicht klar, aber ich würde sagen, Hauptsache Einschreiben, das sind gut investierte 5 Euro.

Bekommt man übrigens den Brief, immer flott reagieren. Ab Erhalt hat man einen Monat Zeit, aber es steht kein Datum auf dem Brief.

Karl

Xylitol

Hallo,

ich knüpfe an den vorherigen Artikel an, es ging um das vorgestellte Buch Zahnarztlügen und um Chlorhexidinhaltiges Mundwasser. Weiter wurde empfohlen Xylitol, sogenannten Birkenzucker zu verwenden. Xylitol kann man in reiner Form kaufen, so wie Zucker, weiter kann es in Kaugummis und Bonbons verwendet werden. Ich habe alles ausprobiert, hier zunächst meine Erfahrung mit dem streufähigen Xylitol.

Besonders preiswert ist dieses Mittel nicht, was aber hauptsächlich am Versand und an der geringen Abnahmemenge lag. Nimmt man etwas größere Mengen braucht man sich wirklich keine Gedanken machen, da habe ich schon weit mehr Geld für viel sinnlosere Dinge ausgegeben.

Geschmacklich besteht schon ein Unterschied zu Zucker, er ist aber nicht so groß. Den Geschmack würde ich auch keinesfalls als künstlich bezeichnen. Die Süße scheint mir nicht ganz so stark zu sein wie die von Zucker. Lecker schmecken damit gesüßte Speisen und Getränke allemal. In Pfefferminztee zum Beispiel schmeckt es ganz hervorragend. Das Xylitol habe ich mal kommentarlos hingestellt, als ein paar Leute zum Kaffee da waren, hat niemand bemerkt.

Angenehm ist das Gefühl im Mundraum, es entwickelt sich keinerlei Belag oder schlechter Atem. Die Zähne und der ganze Mundraum fühlen sich absolut angenehm und frisch an, das muss man wirklich sehr positiv bemerken.

Also wer etwas für sein Zähne und seine Figur tun möchte sollte das mal probieren. Forschungen haben sogar ergeben, dass viel Zucker das Tumorwachstum beschleunigen kann und ein Zusammenhang mit Diabetes liegt offensichtlich auf der Hand, bei vielen anderen Krankheiten wird ein Zusammenhang vermutet. Zucker als Lebensmittel zu bezeichnen ist darum auch meiner Meinung nach genauso gewagt, wie Alkohol als Lebensmittel einzustufen. Die These einer Wirkung von Zucker auf den Gehirnstoffwechsel ähnlich der von Drogen ist übrigens auch schon längst aufgestellt.

Zucker schmeckt also sehr lecker, aber besser man nimmt von Südzucker die Aktien. So kann man an der im Buch scherzhaft angedeuteten Verschwörung der Zahnärzte und der Rübenzuckerindustrie noch ganz legal mitverdienen. Nicht, dass ich das für tatsächlich real halte, angesichts der vorgestellten Zahlen könnte man aber tatsächlich fast schon meinen, dass diese unter einer Decke stecken.

Gruß Karl

Xylitol Kaugummi

Hallo,

wieder knüpfe an den vorherigen Artikel an, es ging um das vorgestellte Buch Zahnarztlügen und um Xylitol, sogenannten Birkenzucker. Xylitol kann man in reiner Form kaufen, so wie Zucker, weiter kann es in Kaugummis und Bonbons verwendet werden. Ich habe alles ausprobiert, hier nun meine Erfahrung mit den Kaugummis.

Mit der Suche nach Kaugummis habe ich einige Zeit verbracht und auch nicht so wenig Geld ausgegeben. Es gibt dermaßen viele Sorten von Zahnpflegekaugummis, das man regelrecht die Übersicht verliert. Leider ist vielfach die Beschreibung der Inhaltsstoffe falsch, man bestellt also und stellt dann fest, die aufgedruckte Beschreiung lautet anders. Es fehlen Inhaltsstoffe oder es sind mehr oder andere drin, als in der Artikelbeschreibung angegeben.

Kaugummis können neben Xylitol noch andere Zuckeraustauschstoffe enthalten, über deren Wirksamkeit gegen Karies nicht sehr viel bekannt ist. Diese will ich also eigentlich gar nicht haben. Weiter interessiert ein möglichst hoher Anteil an Xylitol, der leider oft nicht angeben wird.

Kaugummis können Granulate enthalten, die den Zahn reinigen. Diese werden den Zahn wohl nicht regelrecht abschleifen, kaut man aber sein Leben lang jeden Tag einige von den Dingern wird das ganz sicher den Zahnschmelz erheblich abtragen. Unzugängliche Stellen können davon eigentlich überhaupt nicht positiv beeinflusst werden, hauptsächlich werden die Kauflächen leiden, die ohnehin wenig sichtbar sind und sowie am meisten abgenutzt werden. Die jetzt noch ständig mit dem kauen von Granulat zu traktieren halte ich für totalen Schwachsinn.

Dann können Kaugummis noch Aromen enthalten, von denen man annimmt, dass sie auf die Dauer Allergien auslösen könnten. Also am besten eher möglichst keine Aromen, die sich hauptsächlich in Fruchtkaugummis befinden. In Minz- oder Mentholkaugummis könnten eventuell ausschließlich Ethärische Öle stecken, selbstverständlich gibt es aber auch künstlichen Minz- oder Mentholgeschack.

Farbstoffe sind auch sehr beliebte Zutaten, deren Wirkung auf die Gesundheit fraglich ist und die ganz sicher auch die Zahnfarbe beeinflussen, wenn auch nur sehr gering. Auch hier schneiden die Minz- und Mentholkaugummis am besten ab, weil sie normalerweise weiß sind und so oft kein Farbstoff drin ist, natürlich kann aber auch weißer Farbstoff zugesetzt sein.

Ganz toll sind auch Kaugummis die Fruchsäuren oder Ascorbinsäure (Vitamin C) enthalten. Säuren sind natürlich ganz toll für die Zähn und da sollte man unbedingt noch stundenlang drauf rumkauen.

Kaugummis können statt Säuren aber auch Säureregulatoren enthalten. Wrigleys hat mal damit geworben, dass die Kaugummis den Säurespiegel im Mund neutralisieren, ob da aktuell auch Säureregulatoren drin sind müsste man mal nachsehen. Interessiert mich nicht, weil es von denen nur welche mit Granulat gibt.

Ohnehin wird durch die Gabe von Xylit die Säureproduktion der Bakterien gestoppt, durch kauen und Speichelfluss wird die Säure dann auch abgebaut. Nach dem Verzehr von saurem Obst dauert das so natürlich lange. Genauso gut wie ein Kaugummi mit Säureregulator würde eine Mundspülung mit dem basischen Kaiser Natron wirken, ist auch als Anwendungsbeispiel auf deren Packung angegeben.

Kaugummis können außerdem noch Kalzium enthalten, was den Zahn aufbauen kann. Genauso wirksam wären Brausetabletten oder täglich ein Glas Milch.

Natürlich gibt es noch mehr Inhaltsstoffe, aber die hier aufgezählten sind die für die Zahnpflege wichtigen. Man kann Kaugummis finden, die zumindest die meisten dieser Anforderung erfüllen. Diese sind allerdings wirklich richtig teuer und auch nicht so leicht zu kriegen.

Meiner Meinung nach kann man sich das sparen und sollte ganz normale Kaugummis nehmen, die wenigstens ohne Aroma, Farbstoff und Granulat auskommen. Davon einfach nicht so viele kauen, die braucht man nur unmittelbar nach dem Essen, um die Kauflächen von Speiseresten zu befreien. Für zwischendurch gibt es eine andere Möglichkeit, die ich im nächsten Artikel vorstelle.

Karl

Versicherung zahlt gekautes Navi

Hallo,

nachdem ich ja einige Zeit in die Klärung aller möglichen Umstände investiert und letztendlich einen Kostenvoranschlag für Ersatz und Einbau des geklauten Navigationsgeräts eingereicht hatte, hat die Versicherung nun endlich bezahlt.

Der Kostenvoranschlag belief sich ja auf etwa 3300 Euro, wovon 2500 Euro auf das neue Gerät entfielen, 200 auf eine neue DVD und der Rest auf die Reparatur von abgeschnittenen oder beschädigten Steckern. Die Versicherung zahlte 1400 Euro aus. In der Abrechnung wurden nur Nettosummen berücksichtigt, da es sich um eine Abrechung auf Kostenvoranschlag handelte. Der Abzug auf Grund des Alters des Geräts betrug 1400 Euro, also etwa 50% bei einem Alter von  etwa 5 Jahren.

Tja, das waren gute Nachrichten, hatte ich doch ein gebrauchtes Gerät bei Ebay für 800 Euro gesehen, Herstellung 12/2008, also gerade mal 2 Jahre alt. Die 2010er DVDs für komplett Europa und eine GPS Antenne waren auch dabei. Die Antenne brauche ich zwar nicht, aber den Stecker, da die Herren so freundlich waren diesen einfach abzuschneiden. Den Stecker der mitgelieferten Antenne schneidet man einfach ab und kann die beiden Kabelenden mit beliebigen Koax Steckern verbinden. Zum Beispiel mit denen, die auch für Antennenkabel von Fernsehern verwendet werden. Nun muss ich nur noch den Stecker für diese Audi Diversity Radioantenne besorgen, dieser Stecker wurde nämlich auch abgeschnitten. Bei Audi stellte man sich etwas blöde an und konnte mir die Teilenummer nicht sagen. Inzwischen habe ich einen Adapter für knapp 20 Euro gefunden, der eigentlich für den Anschluss von älteren Audi Antennen an das RSN-E gedacht sind, falls man dieses nachrüstet. Ich hoffe für die losen Kabelenden im Wagen diesen Stecker von den alten Audi Antennen zu finden, der dann einfach in den Adapter passt. Falls noch mal jemand das Navi klaut und die Kabel abschneidet brauche ich dann wenigstens nur einen neuen Adapter. Falls das nicht geht kann ich die Kabelenden immer noch so verbinden, wie schon beschrieben. Ansonsten wäre nur noch der eine aus diesem Quadlock Stecker gezogene Pin zu reparieren, kein Problem.

Ein ganz heißer Tipp wäre noch die Navi DVD zu kopieren und die Kopie in das Gerät zu stecken. Sofern sich kein Kopierschutz drauf befindet ist das völlig legal, es handelt sich um eine private Sicherheitskopie. Bei einem Diebstahl ist dann immerhin nur die Kopie futsch. Die Kopie im Navi zu benutzen und die Originale dann zu verkaufen ist natürlich streng verboten.

Karl